SüdLink-Stromtrasse rücksichtslos

Für Strom von zu vielen Windrädern in Norddeutschland soll die SüdLink-Stromtrasse bis Bayern gebaut werden. Für die FWG ist die Energiewende nicht durchdacht genug.

Für die FWG-Wehretal haben Wolfhard Austen und Jürgen Schade am 21.02. an der TenneT-Informationsveranstaltung in Fulda teilgenommen, wo die Entscheidung für die Südlink-Vorzugstrasse bekannt gegeben wurde.

Der Stromtrassenverlauf durch Wehretal nimmt keine Rücksicht auf Wohn- und Gewerbegebiete sowie landwirtschaftliche und Forstflächen. Einwände wurden nicht ausreichend berücksichtigt. Langenhain und Reichensachsen sind besonders stark betroffen.

Quelle des Bildschirmfotos, wo man den gesamten Trassenverlauf einsehen kann:
https://gis.ilf.com/K509/externalcall.jsp?project=K509&x=572520.0585678759&y=5667232.051721408
&scale=36111&client=core&language=de&view=Standard

Auf Anfrage, u. a. von Wolfhard Austen, gab Tennet zu, dass es keine Regelung für den Abstand der Trasse zu Wohn- und Gewerbegebieten gibt, und dass Schutzgebiete in Bundesländern unterschiedlichen Kriterien unterliegen. Die Trassenwahl kann deshalb nur willkürlich und rücksichtslos erfolgt sein.

Bereits im November 2017 hatte FWG-Kollege, Dr. Claus Wenzel, schriftlich bei TenneT angefragt, wie hoch der Anteil des regenerativen Stroms ist, der durch die   Südlink-Trasse geleitet wird. Bis heute wurde nicht verbindlich geantwortet.

Alternativen zur teuren Trasse (wir vermuten einen zweistelligen Milliardenbetrag), die letztlich von den Stromkunden zu bezahlen ist, wie eine dezentrale Stromerzeugung oder die Berücksichtigung des technischen Fortschritts, wie den Wasserstoff als Energieträger, sind in der Energiewende nicht ausreichend berücksichtigt. Hier wird offensichtlich nach dem Motto verfahren „Scheuklappen auf und durch“.
Der Trassenverlauf durch Wehretal und im übrigen Landkreis darf nach Auffassung der FREIEN WÄHLER so nicht bleiben. Auf Einwände muss mehr Rücksicht genommen werden. Fehlende gesetzliche Vorgaben müssen geschaffen und die Notwendigkeit der geplanten Stromtrassen muss sachlich geprüft werden.

Siehe auch: SüdLink-Stromtrasse überdenken

 

Über FWG - Bürger für Wehretal

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