Zielloses Durcheinander

Der Tagesordnungspunkt zwei in der Gemeindevertretersitzung vom 02.03.2015 – Beratung und Beschlussfassung über die Umsetzung der Reduzierung der Straßenbeleuchtung –
war der neue Höhepunkt eines schon mehrfach erlebten ziellosen Durcheinanders in der Gemeindevertretung.

Vor über zwei Jahren hat sich die Gemeindevertretung das Ziel gesetzt, den Haushalt auszugleichen, das heißt vereinfacht, so zu wirtschaften, dass keine Schulden gemacht werden.
Der Haushalt 2015 ist noch nicht ausgeglichen, viele Abgaben wurden erhöht, viele Einsparungen wurden schon vorgenommen.

Doch bis zur Entscheidung über die Reduzierung der Straßenbeleuchtung tagte man über zwei Jahre und am Ende kam es fast zur Ablehnung, obwohl die Einsparung im bereits beschlossenen Haushalt 2015 schon eingearbeitet war.
Gemeindevertreter, die dem Haushalt 2015 zugestimmt haben, stimmten bei der Reduzierung der Straßenbeleuchtung plötzlich dagegen. Warum haben sie ihre ablehnende Haltung nicht in den Haushaltsberatungen geäußert?
Auch bereits mehrfach in den Sitzungen besprochene Vorschläge, wie das spätere Einschalten und frühere Ausschalten der Straßenbeleuchtung in der Dämmerung, wurden wieder vorgetragen und beantragt. In den vorhergehenden Beratungen wurden sie aber nicht weiter verfolgt, weil sie nicht praktikabel sind. Welchen Sinn machen Beratungen im Vorfeld einer Entscheidung, wenn Ergebnisse ignoriert werden und dann auch noch als Antrag zum Tagesordnungspunkt eingebracht werden? Für die FWG ist das zusammengefasst ein zielloses Durcheinander.

Entsprechend knapp war das Abstimmungsergebnis über den eigentlichen Antrag:
12 Stimmen dafür, dabei alle 6 Stimmen von der FWG,
10 Stimmen dagegen,
1 Enthaltung.

Dass die Abschaltung der Straßenbeleuchtung in den Nachtstunden erst jetzt beschlossen wurde, liegt nicht in der Verantwortung der FWG. Wir haben die Abschaltung schon vor über zwei Jahren gefordert.
Immerhin 5.700,00 € kostet der Strom für eine Stunde Straßenbeleuchtung im Jahr. Drei Stunden Abschaltung in der Nacht wären eine Einsparung von über 34.000,00 € in den zwei vergangenen Jahren gewesen.
Wenn es also nach der FWG gegangen wäre, müssten den Wehretaler Bürgern die Abgaben um 34.000,00 € weniger erhöht werden.

Die FWG setzt sich für die Entlastung der Bürger durch konsequentes Einsparen ein.

Über FWG - Bürger für Wehretal

Die Alternative zu den Parteien - Unabhängigkeit ist unsere Stärke
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