Jugendzentrum – AWO gegen Gemeinde

Am 20. September wurde die Schließung des Jugendraums in Reichensachsen, ohne Anwesenheit des Bürgermeisters, von der AWO mit einem Tag der offen Tür beendet.
Der Jugendraum in Wehretal-Reichensachsen war weit über ein Jahr wegen Vandalismus und Verstößen gegen die Hausordnung, zum Beispiel Alkoholkonsum, geschlossen.
In der Zwischenzeit gab es einen weiteren Wechsel des von der Gemeinde angestellten Jugendpflegers.

In der Gemeindevertretung fordert die FWG aus Gründen der Ausgabeneinsparung, aber auch wegen der ständigen Probleme, schon lange die Streichung der Jugendpflegerstelle und das Überdenken der Jugendarbeit. Dies ist mittlerweile auch die Position des Gemeindevorstandes, wie der Bürgermeister in der Gemeindevertretersitzung am 15.09. berichtete. Auch der Finanzausschuss beschloss am 27.08. einstimmig eine entsprechende Empfehlung für die Gemeindevertretung:
„den bestehenden Vertrag über die Jugendpflege mit der AWO in der bestehenden Form fristgerecht zum 31. Dezember 2014 zu kündigen mit dem Ziel, neue Möglichkeiten der Verhandlungen mit der AWO bzw. der Umstrukturierung der Jugendpflege in Wehretal zu eröffnen.“

Am 20.09.2014 wurde nun mit einem Tag der offenen Tür, anlässlich der Wiedereröffnung – nicht wie von der AWO propagiert „Neueröffnung“ – des instand gesetzten Jugendraumes in Reichensachsen, mit der Kraft des Faktischen Einfluss auf die gemeindlichen Gremien genommen. Ohne “Umstrukturierung“ soll es offensichtlich so weitergehen wie bisher. Wie bekannt ist und auch der Tag der offenen Tür mit etwa nur fünf Jugendlichen zeigte, ist die Beteiligung der Jugendlichen an der Jugendarbeit verschwindend gering. Die momentanen Kosten für die Jugendpflege der AWO – pro Jugendlichen mehrere 1000,00 € im Jahr – stehen in keinem Verhältnis zur Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen, die auf Antrag 5,00 € pro Jugendlichen bekommen.
Die FWG wird jetzt erst recht ein Überdenken – auch entsprechend der Beschlüsse des Gemeindevorstandes und des Finanzausschusses – der gesamten Jugendarbeit in Wehretal einfordern. Es kann nicht sein, dass aus ideologischen Gründen weiterhin rund 40.000,00 € jährlich, auf Kosten der Bürger für etwas ausgegeben wird, was kaum angenommen wird. Mit der planlosen Wiedereröffnung des Jugendraumes, nach dem Motto „Weiter wie bisher“, werden alte Probleme zu neuen gemacht.

AWO auf wehretal.de

Auch auf der Internetseite der Gemeinde wurde zum Tag der offen Tür eingeladen, was nicht im Einklang zu den Beschlüssen des Gemeindevorstandes und des Finanzausschusses steht.

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Hier der Artikel aus der Werra Rundschau vom 23.09.2014 über den Tag der offenen Tür.
Das Foto zeigt die geringe Beteiligung von Jugendlichen.

 

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Über FWG - Bürger für Wehretal

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