Protokoll der Kultur- und Sozialausschusssitzung vom 01.10.2013

Aus dem Protokoll der öffentlichen Sitzung
des Kultur- und Sozialausschusses,
vom 01. Oktober 2013 im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung
Beginn: 20.02 Uhr
Ende: 21.50 Uhr

TAGESORDNUNG:
1. Fortführung der Beratungen zur Konsolidierung;
hier: Jugendförderung in Wehretal
2. Anfragen und Anregungen

TAGESORDNUNGSPUNKT 1:
Fortführung der Beratungen zur Konsolidierung;
hier: Jugendförderung in Wehretal

Es muss diskutiert werden, ob die Jugendarbeit in Wehretal wie bisher fortgeführt wird oder eine Reduzierung von Stunden erfolgen soll.

Frau Landskron stellt sich und ihre Arbeit vor. Dabei geht sie auf ihren bisherigen Werdegang ein. Sie gibt einen Überblick über die momentane Situation in den Jugendräumen in den Ortsteilen und ihre Aufgaben zu persönlichkeitsfördernden und jugendkulturellen Angeboten. Auf Nachfrage teilt sie mit, dass sie für die Bedarfsprüfung eine Kinder- und Jugendversammlung für jüngere und ältere Kinder auf neutralem Boden plant. Adresslisten der Kinder zwischen 12 und 18 Jahren wurden von der Gemeinde ausgehändigt. Frau Landskron sieht Bedarf für zentrale Anlaufstellen, Beratung, Gespräche und Freizeitgestaltung für die Jugendlichen und geht auf die Verteilung der 30 Stunden ihrer Arbeitszeit ein. Außerdem kann sie zum Thema Alkohol und Drogen professionell beraten. Die Ferienspiele gehen in Zusammenarbeit mit den Vereinen in der bisherigen Form weiter. Die Jugendlichen sollten eigenverantwortlich für ihren elternfreien Treffpunkt sein, sich engagieren und bei der Gestaltung der Räume mitwirken.

Herr Klein geht auf die Jugendarbeit und Jugendförderung ein und gibt einen Überblick über die Stunden in anderen Städten und Gemeinden. Überall müsse eingespart werden, dabei solle man aber nicht die Wichtigkeit der Jugendarbeit außer Acht lassen. Nach Überarbeitung des Wirtschaftsplanes betragen die Einsparungen mit Frau Landskron gegenüber Frau Lux 6,7 %für 2014. Bei den geforderten 10 % Einsparungen liege man noch drunter, arbeite aber daran. Da Frau Landskron aus Kassel kommt, wäre eine Stundenreduzierung auf unter 30 für sie sehr schwierig. Er bittet, Vertrauen in die neue Jugendpflegerin zu setzen.

Aus der Versammlung kommen verschiedene Anmerkungen. An der Diskussion beteiligen sich Frau Schomerus, Frau Henkelmann, Frau Nölke, Herr Weiner, Herr Rauschenberg, Herr Austen, Herr Henkelmann, Herr Küllmer, Herr Wagester, Herr Gesang, Herr Neuser und Herr Kistner.
Was passiert z. B. mit den Ferienspielen 2014, wenn eine Kündigung zum 30.12.13 ausgesprochen wird? Eine Zentralisierung in Reichensachsen würde zu Einsparungen führen.
Die Frage sei nicht, was ist uns Jugendarbeit wert, sondern was kann sich die Gemeinde leisten.
Auf Nachfrage wie viel von den 330 Wehretaler Jugendlichen in den einzelnen Ortsteilendie Jugendräume besuchen, bittet Frau Landskron die Versammlung um Vorlaufzeit, da sie nach der erst kurzen Zeit dazu noch keine Zahlen nennen könne.
Sollte das Angebot für die Jugendlichen wegfallen, sind die Vereine nicht in der Lage, dies aufzufangen.
Jugendarbeit gehöre in eine Kommune. Die Gestaltung sei für die Gemeindevertretung aber sehr schwer. Politisch müsse man dafür, fiskal aber dagegen sein. Auch wenn man es sich eigentlich nicht leisten könne, solle die Gemeinde an der gesellschaftlichen Aufgabe der Jugendarbeit festhalten.
Der Bürgermeister gibt zu bedenken, dass die Einsparungen von oben vorgegeben seien und umgesetzt werden müssen. Sollte an der Jugendarbeit festgehalten werden, müssen die Einsparungen an anderer Stelle erfolgen.

Frau Landskron wird darum gebeten, bei einem Treffen Ende des Jahres nochmals über ihre Arbeit zu berichten. Der Vorsitzende bedankt sich bei ihr und Herrn Klein und verabschiedet die beiden um 21.28 Uhr.

Der Bürgermeister schlägt vor, evtl. auch die Aufstellung des Haushaltsplanes 2014 mit zu berücksichtigen.

Nach erneuter Diskussion lässt der Vorsitzende über folgenden Beschlussvorschlag abstimmen:

Der Kultur- und Sozialausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung von einer Kündigung des Vertrages über die Jugendpflege mit der AWO zum jetzigen Zeitpunkt abzusehen und den Vertrag damit um ein weiteres Jahr zu verlängern. Hierdurch könnte der neuen Situation durch die Neubesetzung der Jugendpflegerstelle Rechnung getragen werden und ein zukünftiger Bedarf ermittelt werden. Die Haushaltssituation im Rahmen der Aufstellung des Haushaltes 2014 sollte jedoch bei der endgültigen Entscheidung nochmals mitbetrachtet werden.

Abstimmungsergebnis:
7 dafür
2 dagegen

TAGESORDNUNGSPUNKT 2:
Anfragen und Anregungen

Es gibt keine weiteren Fragen und Anregungen.

Über FWG - Bürger für Wehretal

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